Marc Ottiker
Flüchtig - News

















Lüül, Kraftwerk Rummelsburg 2011; Promo für aktuelle CD TOURKOLLER




WIR HABEN DIE MUSIK
- unterwegs mit Tom Liwa und seinen Songs

jetzt bei: onlinefilm downloaden


Musikvideo: Tom Liwa und Thomas Jarmer - TRAUMDEUTER
Regie + Kamera: Marc Ottiker, Schnitt: Frank Behnke, Maske: Natscha Pranz






Lieber Christoph,

die haben sich da oben genauso auf Dich gefreut, wie wir uns hier unten auf Dich. Jetzt haben sie Dich und wir sind die Verlassenen. Es konnte ihnen wohl gar nicht schnell genug gehen. Jetzt veränderst Du ihre Welt, nachdem Du unsere (und ganz sicher meine) umgekrempelt hast. Vom Kopf auf die Füsse, in der Verzerrung kenntlich gemacht. Dafür möchte ich mich bedanken bei Dir, auch wenn ich lange gebraucht habe, das zu erkennen, Dich zu oft mit einem Scharlatan verwechselt habe.
Mein wichtigstes Erlebnis mit Dir war Chance 2000, da habe ich das Staunen gelernt.
Deiner Frau und Deinen Freunden gilt mein tiefes Mitgefühl. Ich glaube, er wird Euch auch von da wo er jetzt ist, ein paar Botschaften zu kommen lassen.

Alles Liebe Christoph,
Dein
Marc

Eintrag ins Kondolenzbuch







Im Gedenken an Werner Schröter

Im Gedenken an Werner Schroeter

 

Als Schweizer fühl ich mich jetzt doch genötigt, einen Kommentar zu Broders Text (link hier) abzugeben:

Für mich hat diese Abstimmung vor allem gezeigt, dass die durchschnittliche Intelligenz und das Einfühlungsvermögen der Bevölkerung längerfristig wohl doch nicht ausreicht für ein nachhaltiges Überleben der Gattung.

So wie die Kampagne der SVP ganz bewusst aus Gründen der Demagogie haarscharf an den wirklichen interreligiösen Problemen der Gesellschaft vorbei geschrammt ist, haut Broder nun -von der anderen Seite des Konfliktraumes her kommend, jedoch nicht weniger "extremistisch"- in die selbe Kerbe und verfehlt das Thema damit (ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt) wiederum haarscharf.

Ich denke man wird einer Gruppierung (ob politischen, religiösen, sportlichen, kulturellen, etc) nicht gerecht, wenn man sich darauf beschränkt, ihre extremistischsten und negativsten Auswüchse als für sie repräsentativ zu betrachten. Wer das tut, ist von bösartiger Demagogie angetrieben. Den Islam grundsätzlich als expansiv, in einer beständigen Konkurrenz zur hiesigen "Leitreligion" stehend, zu bezeichnen, ist im Grunde genauso hirnrissig (in CH Deutsch "bireweich") wie die zwangsneurotischen Verhaltenweisen der Saudis und Mullahs. Die sind in ihren Ländern ja in erster Linie damit beschäftigt, ihre Dynastien und Theokratien aufrecht zu erhalten und benutzen dazu die Religion, die es den Herrschenden immer schon einfach gemacht hat, ihre Bevölkerung zu terrorisieren (siehe Inquisition).

Die allermeisten Muslime in Europa sind sicherlich mit anderen Fragen beschäftigt als damit, wie sie ihre Religion möglichst breitflächig in den Kontinent einsickern lassen können. Die meisten Muslime haben sich bis letzten Sonntag wahrscheinlich nicht mal einen Kopf über Minarette gemacht. Dass es eine breite, regressive Strömung in dieser Religionsgruppe gibt, hat in meinen Augen etwas mit dem Gefälle zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu tun. Wenn sich 200 000 Oberbayern nach Ankara aufmachen würden, um da Arbeiten zu können, würden sie sich wohl auch abschotten, würden die Lederhosen nun ganz bewusst tragen und schon nur aus Trotz jeden Monat in "ihrem" Viertel ein Oktoberfest feiern. Die Probleme in den Metropolen haben mit der Unvereinbarkeit ländlicher Strukturen mit der Urbanität, auf die sie in Grossstädten nun mal prallen, zu tun.

Wir Schweizer sind nichts anderes als Bauern, die zu Geld gekommen sind. Wenn wir nun anfangen, mit denselben undemokratischen Mitteln, wie sie in nationalistisch-feudalistisch-diktatorischen Regimen üblich sind, Öl in die zahllosen Brandherde zu schütten, Ressentiments zu schüren, haben wir schon verloren.

Jedoch ist augenfällig, dass die Menschheit mit grossen Schritten auf Rabatz zusteuert. Einfaches Denken, Polemik, Demagogie, Abgrenzung sind auf dem Vormarsch und die Zeichen verdichten sich, dass wir uns alle noch nach dem kalten Krieg zurücksehnen werden, in dem sich zwei rational denkend und agierende Systeme gegenüberstanden, die genau aus diesen Gründen den Krieg haben kalt bleiben lassen. Was wir jetzt erleben ist ein Rollback der Aufklärung zu Gunsten einer geradezu krankhaften Lust an Xenophobie und "Beleidigt-Sein". Wir wären so gerne alle Opfer und sind doch im Grunde nichts anderes als mickrige, spiessige Täter.

Und, lieber Herr Broder, ich lasse mich ungern von Ihnen als "Gutmensch" (einem Wort was, so viel ich weiss, erstmals in "Der Stürmer" auftaucht) verunglimpfen, nur weil ich nicht ganz Ihrer Meinung bin...

Marc Ottiker





04.Dez.2009  
18 Uhr  
  
 
WIR HABEN DIE MUSIK
unterwegs mit Tom Liwa und seinen Songs
Auführung: Zeise Kinos
Hamburger UNERHÖRT! Musikfilmfestival

20.Nov.2008  
20 Uhr  

 

Uraufführung:
WIR HABEN DIE MUSIK
unterwegs mit Tom Liwa und seinen Songs

Ein Dokumentarfilm von MARC OTTIKER
45 Minuten, Farbe, DV

Tommi mit Stuhl

"Der Spielfilmregisseur und Drehbuchautor Marc Ottiker (Nah am Wasser, halbe Miete) hat Tom Liwa einige Wochen lang auf einer abenteuerlichen Promotour für seine CD ‚Dudaim’ mit einer einfachen DV Kamera begleitet. Entstanden ist dabei ein selten intimes anarchisches Portrait über den Begründer der Band FLOWERPORNOES, seine inneren Beweggründe und seine treue und andächtige Fangemeinde. Wegbegleiter und Freunde kommen zu Wort und natürlich sind seine immer wieder im unterschiedlichen Rahmen vorgetragene Lieder ein beredter Kommentar zu einem sich auf Reisen befindendem Suchenden."

Mit : Tom Liwa, Franz Dobler, Evita Gründler, Maik Brüggemeyer, Dorothee Becker, Christoph Feistauer u.a.
Musik: Tom Liwa
Schnitt: Christof Schilling Abel ...
Kamera, Buch, Regie und Ton: Marc Ottiker
Produzent: Robert Ralston

Eine Produktion der gute filme GmbH Nov. 2008

Uraufführung:
Montag 24.11. 2008 jeweils 20 Uhr
UCI KINOWELT Colosseum Berlin &
UCI KINOWELT Elbe Park Dresden

Zusätzliche Vorstellungen:
Mittwoch 26.11.2008 jeweils 20 Uhr
UCI KINOWELT Mundsburg Hamburg &
UCI KINOWELT Duisburg
UCI KINOWELT link

20.Mai 2008  
20 Uhr  
 
Premiere:
Epstein Epitaph
in der Volksbühne Berlin, 3. Stock
eine musikalische Revue
mit Texten von Lothar Trolle
mit Irina Kastrinides, Christoph Letkowski, Uwe Preuss und Mark Smolak
Spielplan

Volksbühne

Juli 2005  Der Dokumentarfilm WIR HABEN DIE MUSIK über den Singer/Songwriter Tom Liwa ist fertig gestellt.

14. April 2005 
Blood Knot
Premiere von BLOOD KNOT. Das Stück läuft bis auf weiteres im Theater DerDasDie, Linienstr. 132 (neben DaDaFalafel), 10115 Berlin.
Karten können telefonisch unter (030) 327.02.098 bestellt werden.
März/April 2005  Marc Ottiker inszeniert BLOOD KNOT von Athol Fugard. [jetzt bei amazon.de bestellen]
Dez. 2004  Marc Ottiker und der Schauspieler und Drehbuchautor Alexander Seibt erhalten Drehbuchförderung von der Stadt Zürich für das Spielfilmprojekt mit dem vorläufigen Arbeitstitel DER GROSSE PLAN. Im April 2005 werden die beiden die erste Fassung des Drehbuches erstellen. Produziert wird diese Tragikomödie von Spielplatzfilme, Pascal Ulli, Zürich.

Nov. 2004 
1/2 Miete auf DVD
Ab 2. November gibts die dvd von 1/2 MIETE! [Jetzt bei amazon.de bestellen.]
VIDEO 451 hat eine sehr schöne Edition zusammengestellt. Mit zwei Kurzfilmen und dem Tom Liwa-Clip, sowie Audiokommentaren mit Doris Schretzmayer, Stephan Kampwirth und Marc Ottiker. "... Außerdem ist der separat abrufbare Soundtrack von Stefan Giuliani und Marc Ottiker ein Genuß." (Film-Dienst)

Juni 2004  Erste Begleitung von Tom Liwa auf eine Mini Deutschland-Österreich Tour um ein Portrait über ihn zu drehen, was in allen vier kommenden Jahreszeiten spielen wird.

März 2004 
Tom Liwa - Traumdeuter
Dreh zum Super-8-Videoclip Traumdeuter von Tom Liwa, dessen neue CD Dudajim im Herbst erscheint. [Jetzt bei amazon.de bestellen.]

Seit Feb. 2004  Arbeit an dem neuen Script INKARNATION für Reverse Angle Factory, sowie Treatment Auftrag DILETTANTEN für x filme.

Januar 2004  Arbeit am Treatment zur Dokumentation FISH OUT OF WATER, ein Videotagebuch zur Festivaltour von 1/2 MIETE. 22 Stunden Material aus Salerno, Washington, Jeonjiu, Sydney und Jerusalem.

1.1.2004  Kinostart von 1/2 MIETE in Berlin, Köln und Dresden.
Juli 2003  Auf dem Filmfest Stuttgart Ludwigsburg wird 1/2 MIETE ausgezeichnet mit dem Preis der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg Das Brot der frühen Jahre für das beste Drehbuch (Junges deutschsprachiges Kino.)

Juni 2003  1/2 MIETE läuft auf dem 50th Sydney Filmfestival.
Ein Interview von SBS Radio mit Marc Ottiker kann unter http://www.sbs.com.au/radio_new/index.html (bei Featured Languages unter German) angehört werden (MP3 oder RealAudio.)

Mai 2003  Das Brooklyn International Film Festival zeichnet 1/2 MIETE aus: Best Screenplay.

April 2003  1/2 MIETE läuft auf dem FilmFest DC, Washington.

April 2003  1/2 MIETE ist Preisträger des Jenjou International Filmfestival, Süd Korea: "The movie creates an excellent coherence between the possibilities of the digital medium and the content of the film. It gives close and lively descriptions of the environments and situations and its unusualy successful in describing emotional depth of the characters. The story is told in a convincing and charming way and unlike many digital films, it's use of musical elements is of high quality.".

April 2003  1/2 MIETE läuft auf dem Linea d'ombra, Salerno.

April 2003  Das Bermuda International Film Festival zeichnet 1/2 MIETE aus:
"We honoured  1/2 THE RENT  with a Special Jury Mention because of its original cinematic vision - we felt it was a unique film."

Feb. 2003  1/2 MIETE läuft auf der Berlinale.

Jan. 2003  1/2 MIETE läuft auf den 38. Solothurner Filmtagen, dem International Film Festival Rotterdam (nominiert für den VPRO Tiger Award) und dem Göteborg Film Festival.

Nov. 2002  1/2 MIETE läuft auf dem 13. Kinofest Lünen.

Nov. 2002 
Foto: Hendrik Ertel für Internationale Hofer Filmtage
Foto: Hendrik Ertel für Internat. Hofer Filmtage
1/2 MIETE erhält den Preis des Verbandes der Szenen- & Kostümbildner und Filmarchitekten für das beste Szenenbild eines Deutschen Films. Aus der Begründung der Jury: 1/2 MIETE "verdeutlicht in beeindruckender Weise, inwieweit ein Szenenbild die Bedeutung der Handlung hervorheben kann, ohne sich selbst pathetisch zu erhöhen oder als Kulisse zu degradieren. Das Szenenbild formt, durch eine geschickte Auswahl der Details und Stimmungen, die Figuren und ihre Geschichte in Ihrem individuellen Umfeld."

Okt. 2002  1/2 MIETE ist Eröffnungsfilm der 36. Internationalen Hofer Filmtage.

Mai 2002 
Weltgunst von Thomas Kapielski
Dreh von 1/2 MIETE mit Stephan Kampwirth, Doris Schretzmayer, Alexander Beyer, Natascha Bub, Thomas Kapielski ['Weltgunst' jetzt bei amazon.de bestellen], Sven Pippig, Sandra Borgmann, Martin Ecker u.a.
Meine ganz private Party: Lebenslauf und Filmographie
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1/2 Miete - Songs
Das kleine Glück - Fotoalbum

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